Lebensgenuss in Maastricht

Früh morgens machten wir uns mit dem S4U-Wohnmobil auf den Weg, um dem Feiertagsverkehr zuvorzukommen. Der Plan ging auf und unser WoMo surrte ohne Stau über Aachen direkt nach Maastricht. Die niederländische Universitätsstadt Maastricht begrüßte uns mit schönstem Herbstwetter und so konnten wir die quirlige Altstadt kulturell und kulinarisch bei Sonnenschein drei Tage lang genießen und erkunden. Mit weiser Voraussicht haben wir die Fahrräder mitgenommen, sodass wir unkompliziert von unserem Stellplatz an der Marina der Maas entlang nach Maastricht radeln konnten. Das mittelalterliche Städtchen hat durch seine engen und verwinkelten Gassen viel Flair und bietet einige architektonische Sehenswürdigkeiten, wie den Vrijthof, die Basilika St. Servatius, das Helpoort (Stadttor aus der Römerzeit) oder die Servatius-Brücke mit ihrem hydraulischen Hebesystem für den Schiffsverkehr. Überhaupt fließt die Maas mit beeindruckender Breite gemächlich durch Maastricht, das behindert aber nicht, denn links wie rechts der Maas ist eine hohe Dichte an Restaurants mit kulinarischer Vielfalt sowie geselligen Bars und Kneipen, die zur Shoppingpause einladen. Kreativität in Kleidung, Schmuck oder Kunst wird hier großgeschrieben und in vielen kleinen Boutiquen und Galerien präsentiert. Daher lohnt es sich, immer wieder mal die Seite über die Maas zu wechseln. Bei so viel Abwechslung sind die wenigen Tage schnell verflogen und wir mussten uns wieder auf den Heimweg machen. Hier wählten wir die Route durch die Ardennen, was unser WoMo an so manchem Anstieg ins Schnaufen brachte. Da hat es auch nichts gebracht, an der Formel-1-Rennstrecke in Spa vorbei zu fahren.😉
PS: Die dicken Pommes waren schon sehr lecker, aber auf die Holzschuhe haben wir dann doch verzichtet.